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Das erste
internationale Schach-Turnier war das London Turnier im
Jahr 1851, das von Adolf Anderssen aus Deutschland gewonnen
wurde, der daraufhin inoffiziell als der weltbeste Schachspieler
bekannt wurde, obwohl er nie einen Titel oder eine Auszeichnung
erhalten hatte. Der erste grosse amerikanische Schachspieler
war Paul Morphy. Er war irischer Abstammung und lebte in
der Zeit des Bürgerkriegs. Er arbeitete in den 1850ern in
Europa, wo er alle seine Gegner, einschliesslich Adolf Anderssen,
besiegte. Da der damalige englische Weltmeister Staunton
sich weigerte, den Kampf anzutreten, wurde
Morphy nie Schach-Weltmeister. Das erste offizielle Meisterschaftsturnier
im Schach fand 1866 ebenfalls in London statt, mit Sanduhren,
um die Länge der Spiele einzugrenzen. Dieses Turnier wurde
von Steinitz, eine böhmischer (tschechischer) Jude, der
somit der erste offzielle Schach-Weltmeister wurde und diesen
Titel bis 1894 hielt. Emanuel Lasker, ein in Deutschland
geborener Amerikaner, ebenfalls jüdisch, wurde Weltmeister,
indem er gegen Steinitz gewann. Er blieb Meister bis zum
Jahr 1921, woraufhin der Cubaner Jose Capablanca sich den
Titel holte und ihn bis 1927 behielt. Heutzutage wird Capablanca
von vielen Leuten als einer der 3 besten Schachspieler bezeichnet,
die je gelebt haben. Die anderen beiden sind Morphy und
Bobby Fischer. Fischer war der erste Schach-Weltmeister,
der amerikanischer Abstammung war. Seit 1927 kamen die meisten
guten Schachspieler aus der früheren UdSSR, wie unter anderem:
Tal, Alekhine, Petrosian, Spassky, Smyslov, Anatoli Karpov,
and Gary Kasparov. Ein Streit über das Turnierverfahren
zwischen Kasparov und der internationalen Schach-Organisation
F.I.D.E. endete erfolgreich damit, dass es ZWEI Schach-Weltmeister
gab: Karpov und Kasparov. Kürzlich gewann nun aber Vishy
Anand die F.I.D.E. Meisterschaft und wird von den den meisten
als der Schach-Weltmeister angesehen. . |
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